Haus am Walnussbaum
An der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet, mit Blick über Felder und Koppeln bis zur Schlei, ist dieses eingeschossige Einfamilienhaus, in Holzbauweise entstanden. Der langgezogene Baukörper, fügt sich trotz seines modernen Charakters, unauffällig in die Landschaft ein und schwebt optisch leicht über der Landschaft. Die silbergraue Holzlamellen-Fassade verleiht dem Baukörper ein natürliches, aber trotzdem edles Aussehen. Am Ende einer Sackgasse gelangt man über eine Kiesfläche auf das Grundstück. Am, ebenfalls in Holzbauweise gefertigten Carport-Schuppengebäude vorbei, wird man links dem Gebäude entlang, über eine flache Betontreppe, zum Eingang geführt. Das Gebäude ist komplett in Holzrahmenbau gefertigt und steht auf einer Ortbetonsohle. Das Dach besteht aus einer Holzschalung, im Inneren mit sichtbaren Holzbalken. Im Inneren eröffnet sich beim Eintreten ein offener Wohn – und Küchenbereich. Zwei Schlafzimmern, ein Bad, ein Gästebad mit Sauna und ein HWR-Raum reihen sich an einem Flur mit integrierten Wandschränken auf. Von Küche, Essen, Wohnen und den Schlafzimmern aus, hat man einen direkten Zugang zur vorgelagerten Terrasse. Das Gebäude erfüllt den KfW-55-Standard und wird durch eine Luft / Wasser Wärmepumpe beheizt.
Bauherr: privater Bauherr
Bauzeit: Januar – August 2020
Fotograf: Noor Architektur GmbH
Holzbau / Gesamtausführung: Zimmerei Christian Schäfer
Haustechnik: André Haar, Meisterbetrieb
Elektrotechnik: Elektrotechnik Arne Dabberdt e.K.
Energieberatung: Dipl. Ing. Jörg Faltin, Architekt BDB und Sachverständiger Energieberater